Seminarraum Langeneß

Schaffung eines Seminar- und Veranstaltungsraums im Nationalpark-Haus auf Hallig Langeneß

Projektträger Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.
Projektvolumen 157.000,00 € brutto
Fördersumme 53.274,00 € netto
Kernthema der IES KT8: Bildungslandschaft Uthlande
Vorstandsbeschluss 19.06.2015
Durchführungszeitraum 15 02.2017 bis 31.12.2017
Projektziele Weiterentwicklung der eigenen Bildungsarbeit
Ausbau von Angeboten für den außerschulischen Bildungsbereich (z.B. Volkshochschulen)
Schaffung einer für die Halliggemeinschaft offen stehenden Räumlichkeit
Ausbau des touristischen Angebots
Schaffung eines vielfältig nutzbaren Raums: Vorträge, Seminare, (temporäre) Wattwerkstatt, Versammlung

Projektbeschreibung

Die Schutzstation Wattenmeer strebt den Ausbau des Heubodens im Nationalpark- Seminarhaus auf der Hallig Langeneß zu einem Seminar- und Veranstaltungsraum an. Bislang dient dazu der Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Hauses. Weil sich die kleine Nationalparkausstellung im Eingangsbereich in erster Linie an Urlaubsgäste auf der Hallig richtet, stellt das zwangsläufig eine unbefriedigende Lösung dar.

Insbesondere vor dem angestrebten Ausbau von Bildungsangeboten kommt der Schaffung eines separaten Seminar- und Veranstaltungsraums eine besondere Bedeutung zu. Davon sollen nicht nur Gäste des Seminarhauses und Urlaubsgäste profitieren. Er soll auch für die Bewohner der Halligen Langeneß und Oland einen attraktiven Mehrwert bieten. Zugleich wird mit dem Konzept das Ziel verfolgt, weitere Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen, Synergieeffekte zu ermöglichen und die Schutzstation Wattenmeer noch stärker als bisher in die Halliggemeinschaft zu verwurzeln. Weil die Schutzstation Wattenmeer der mit Abstand größte Anbieter von Veranstaltungen auf der Hallig ist, würde auch die Qualität des touristischen Angebots verbessert.

Ein moderner Veranstaltungsraum würde es ermöglichen, attraktive Vorträge rund um die Hallig(en), das Weltnaturerbe Wattenmeer, den Nationalpark und die Biosphäre anzubieten. Gleichzeitig würde es zu einer Steigerung des touristischen Angebots in der Nebensaison führen, wo nasskaltes Wetter die Attraktivität von Freiluftangeboten deutlich reduziert. Durch die Integration des Raums in die „tägliche“ Bildungsarbeit wäre es zudem möglich, kombinierte Veranstaltungspakete für Gäste anzubieten. Auch Workshops zu natur- und halligkundlichen Themen sind angedacht. Durch die Integration einer mobilen Wattwerkstatt sind Experimente zur Ökologie des Wattenmeers und angrenzender Lebensräume möglich.