Barrierefreie Deichzugänge Sylt

Machbarkeitsuntersuchung: Barrierefreie Deichzugänge auf der Insel Sylt

Projektträger

Landschaftszweckverband Sylt

Projektvolumen

15.865,08 € brutto

Fördersumme

7.999,20 € netto

Kernthema der IES

KT6: In Uthlande gemeinsam leben

Vorstandsbeschluss

22.07.2016

Durchführungszeitraum

29.09.2016 bis 30.11.2017

Projektziele

Übertragung der modellhaften Lösungen auf die anderen Inseln der Region

 

Ermöglichung von Kooperationsprojekten mit anderen AktivRegionen

 

nachhaltiger Beitrag zur Stärkung des sozialen Lebens in der Region und zum barrierefreien Tourismus durch ein weiteres Angebot für uneingeschränktes Leben/ Naturerleben für Gäste und Einheimissche

 

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen die Möglichkeit erhalten Deich und Watt selbst zu erleben

Projektbeschreibung

Die Insel Sylt konnte bereits einige Erfahrungen im Bemühen um einen barrierefreien Urlaub auf der Insel sammeln. Dabei lag der Schwerpunkt auf Projekten, die sich mit der barrierefreien An- und Abreise, der Qualifizierung der Unterkünfte sowie der allgemeinen Infrastruktur der touristischen Angebote beschäftigt haben: Projekt „Tourismus für Alle“, Wertschöpfungskette Tourismus, Tourismus „Mysteri Check“ auf Sylt, Netzwerk Tourismus in der Region Uthlande. Das Erlebnis der Naturlandschaft „Wasser- Weltnaturerbe Wattenmeer“ ist in Bezug auf die sandigen Küsten eingeflossen, z.B. durch die Einrichtung von Bohlenwegen und die Anschaffung von Strandrollstühlen.

Es gibt jedoch einen großen Bereich der Insel Sylt, die Wattenmeerküsten, die bisher für Menschen mit Behinderungen kaum erreichbar sind, da dazu Deichzugänge überwunden werden müssen. Diese Zugänge sind nur über selbstschließende Pforten erreichbar und für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe nicht zu überwinden.

Der Landschaftszweckverband Sylt hat sich zum Ziel gesetzt, Abhilfe zu schaffen und innovative, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Die Grundlagen sollen in einer Machbarkeitsstudie entwickelt werden. Dazu soll es Gespräche zum Erfahrungsaustausch und zur Wissensvermittlung mit verschiedenen Gruppen/ Personen geben: Erfahrungen von vor Ort, Tourismusanbieter für barrierefreies Reisen (Tourismus ohne Grenzen) und Techniker.

Es ist eine Begehung vor Ort mit einer Testperson geplant, um mehr Erkenntnisse für die praktische Umsetzung zu bekommen.