Schöpfwerk Keitum

Neuausrichtung des Schöpfwerks Keitum

Projektträger Deich- und Sieverband Nösse, Sylt
Projektvolumen 62.237,00 € brutto
Fördersumme 26.150,- € netto
Kernthema der IES KT4: Nachhaltiger Natur- und Qualitätstourismus
Vorstandsbeschluss 30.06.2017
Durchführungszeitraum 04.10.2017 bis 31.03.2018
Projektziele Schaffung eines barrierefreien touristischen Angebots mit bildenden Elementen zu den Themen Nationalpark, Weltnaturerbe Wattenmeer, Küstenschutz, Geschichte des Deich und Sielverbands Nösse; Errichtung einer WC-Anlage
Einbindung in ein übergreifendes, barrierefreies Tourismuskonzept sowie autarke Energieversorgung
Steigerung der Qualität im Tourismus
Sensibilisierung von Bevölkerung und Touristen zum Klima- und Naturschutz

Projektbeschreibung

Das Keitumer Schöpfwerk wurde 1940 erbaut und diente ursprünglich zur Entwässerung der Sielzüge. Durch ständige Verlandung des Außenpriels, wurde eine zusätzliche Entwässerung benötigt und somit 1982 die „Funktion Schöpfwerk“ nicht mehr gebraucht. Das Schöpfwerk wurde seit seiner Stilllegung als Treffpunkt für Wattwanderungen und vogelkundliche Führungen genutzt, ist jedoch heute baufällig und nicht mehr nutzbar.

Mit dem steigenden Interesse von Touristen an der Naturlandschaft auf der Insel Sylt und in dem Wattenmeer vor der Insel Sylt fanden sich immer mehr Besucher auf den Deichwegen und auch insbesondere interessierte Gäste für Wattwanderungen. Dadurch wurde das kleine Gebäude seit Stilllegung als Treffpunkt für Wattwanderungen und vogelkundliche Führungen bekannt.

Im Rahmen des Projektes „Keitum im Dialog“, gefördert aus der AktivRegion Uthlande, wurde die Idee entwickelt, das Schöpfwerk zu qualifizieren, damit seine Bedeutung für den Naturtourismus und die Entwicklung des Küstenschutzes auf Sylt wieder erkennbar wird. Zudem soll das Gebäude als Treffpunkt und für Informationszwecke wieder zugänglich werden. Eigentümer des Gebäudes ist der Deich- und Sielverband Nösse, der beschlossen hat, das Gebäude und auch seine Inhalte grundsätzliche neu aufzustellen. Dazu wird eine Modernisierung des Gebäudes vorgenommen. Die sanitären Anlagen werden erneuert und durch ein barrierefreies WC erweitert. Eine Photovoltaikanlage soll auf dem Dach installiert werden, um eine entsprechende Stromversorgung, z.B. für Licht und Informationstechnik zu erhalten. Das Gebäude hat seit dem Rückbau der Überlandleitungen keinen Stromanschluss mehr.