Möwen, Müll & Meerjungfrauen, Föhr

Möwen, Müll & Meerjungfrauen

Projektträger Museumsverein Föhr e.V.
Projektvolumen 32.815,12 € brutto
Fördersumme 13.126,05 € netto
Kernthema der IES KT4: Nachhaltiger Natur- und Qualitätstourismus
Vorstandsbeschluss 02.10.2019
Durchführungszeitraum 30.04.2020 bis 31.07.2021
Projektziele Schaffung eines neuen touristischen Angebots in Verbindung mit einer kreativen Auseinandersetzung von mindestens 100 Künstler*innen zum globalen Thema Verschmutzung der Meere
  Vereinfachung/Grenzabbau des Zugangs zum Themenkomplex Verschmutzung/Schutz der Meere
  Wissensvermittlung für Schüler*innen und Besucher*innen

Projektbeschreibung

Das Thema Verschmutzung der Meere benötigt dringend künstlerisch-kreative und unterhaltsam-kritische Positionen. Basierend auf dieser Idee wird ein touristisches Angebot geschaffen, das mit Hilfe künstlerischer Beiträge für den Themenkomplex Meeresschutz und Müllvermeidung sensibilisieren soll. Künstler*innen aller Welt sollen motiviert werden, ihre Sichtweise auf das Thema zu visualisieren. Cartoons, Comics und Illustrationen sind dabei als künstlerische Disziplinen gesetzt. Der Titel der daraus folgenden Ausstellung lautet „Möwen. Müll. Und Meerjungfrauen“ (Englisch: Seagulls. Waste. And some mermaids).

Der wesentliche Inhalt des Projektes ist die Sensibilisierung der Bevölkerung und der Gäste für das Thema Verschmutzung der Meere im Rahmen von Veranstaltungen und Ausstellungen auf der Insel Föhr. An drei Standorten, dem Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum in Wyk auf Föhr (Zentrale Ausstellung mit etwa 120 Werken) und den Tourist-Informationen (»Haus des Gastes«) in Nieblum und Utersum (Satelliten mit jeweils etwa 20 Werken) werden die Arbeiten ausgestellt.

In einer ersten Interessensabfrage unter Künstler*innen aus der ganzen Welt zur Teilnahme haben sich bis Ende August 2019 über 140 Künstler*innen aus 20 Ländern zur Teilnahme angemeldet. Darunter Algerien, Argentinien, China, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Libanon, Niederlande, Österreich, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Taiwan, Tschechien, Türkei, Ukraine und Vereinigte Staaten. Um das Projekt qualitativ hochwertig und zeitlich problemlos starten zu können, wird den Künstler*innen ein Zeitraum von neun Monaten zur kreativen Entwicklung ihrer Arbeiten eingeräumt.