Projekt: Drunter und Drüber – Machbarkeitsstudie Museum Helgoland

Antragsteller: Gemeinde Helgoland

Fördermenge: 15.400,00 €

Durchführungszeitraum: 20.02.2014 - 31.07.2014

Projektbeschreibung:
Es soll die inhaltliche und bauliche Erweiterung des Museum Helgoland untersucht und geplant werden. Das mit Unterbrechungen seit 1899 bestehende Museum Helgoland beinhaltet die umfangsreichste
kulturgeschichtliche Sammlung über die Insel.

Das Museum möchte durch einen 300 qm unterkellerten Anbau mit einen angeschlossenem Museums-Café/Bistro zusätzliche Ausstellungsflächen schaffen. Gleichzeitig und im Kontext dazu eine Erweiterung der heute schon begehbaren Bunkeranlage zu einem Dokumentationszentrum für Militärgeschichte. Damit soll das Museum zukunftsfähig gemacht werden.

Einzug in den Museumsanbau mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Haus der Erinnerung“ soll die für Helgoland und darüber hinaus so wichtige Zeit von 1890 bis 1964 (von der Inbesitznahme durch das Kaiserreich bis zum Abschluss des Wiederaufbaus) halten. Die militärische Geschichte soll in den noch bestehendenBunkeranlagen der Insel für den Besucher erlebbar werden. Teile der Bunkeranlagen werden bisher bereits vom Museum für geführte Touren genutzt. Die über viele Jahrhunderte umkämpfte Geschichte der Insel Helgoland stößt auf herausragendes Interesse bei den Besuchern. Obwohl sich die Besucherzahl der Insel halbiert hat, haben sich die Besucherzahlen des Museums versechsfacht. Das große Interesse der Gäste liegt im Bereich Kaiserzeit und die Weltkriege, dieses können wir bisher aus Platzmangel nur sehr beschränkt erfüllen. Mit der geplanten Erweiterung soll diese Geschichte dokumentiert werden und Helgoland bekommt damit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der Schleswig-Holsteinischen Kultur und Museumslandschaft. Kulturtourismus ist der am stärksten wachsende Tourismuszweig. Er soll mit dem „Haus der Erinnerung“ zu einer Attraktivitätssteigerung der Insel und der Region führen.
Antragsgegenstand ist hier die Machbarkeitsstudie.