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Basierend auf dem Zukunftsprogramm ländlicher Raum wurden in Schleswig-Holstein AktivRegionen gebildet, in denen mithilfe von EU- Mitteln (ELER) die Entwicklung in den ländlichen Räumen in dem Zeitraum 2007 bis 2013 gefördert werden kann.
Das besondere ist eine große Eigenverantwortung in den Regionen, denn es wird über ein Gremium selbständig über ein Grundbudget entschieden.
Der Verein LAG AktivRegion Uthlande e.V. wurde im September 2008 gegründet. Die Region umfasst die nordfriesischen Inseln (Amrum, Föhr, Pellworm, Sylt) und die Halligen (v.a. Gröde. Hooge, Langeneß/Oland und Nordstrandischmoor) sowie die Hochseeinsel Helgoland. Mit einer Einwohnerzahl von ca. 34.000 entspricht sie eigentlich nicht den Anforderungen für eine AktivRegion, die mindestens 50.000 Einwohner ausmachen sollte. Aufgrund der räumlichen Besonderheiten und dem speziellen Charakter wurde die Region Uhtlande aber als AktivRegion anerkannt. Die Fläche beträgt ca. 264 km2. Zu der Region gehören 26 Gemeinden und 2 Städte.
Durch die Lage in der Nordsee spielt der Küstenschutz schon seit langem eine große Rolle.
Die Haupteinnahmequelle in der Region ist die Landwirtschaft und der Tourismus. Besonders in den Teilen auf kargen Böden hat sich der Tourismus relativ früh entwickelt.
Steckbriefe der Gemeinden und Städte

Der prognostizierte Klimawandel bringt einen Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme der Sturmhäufigkeit mit sich.
Die Region will aus ihrer besonderen Betroffenheit und mit einer breiten Maßnahmenpalette ein Schaufenster und eine Kommunikationsplattform für den Klimaschutz werden.
Ohne Küstenschutz wird die Region unbewohnbar und mangels menschlicher Bewirtschaftung geht die mit der Naturlandschaft fest verbundene Kulturlandschaft und die Erlebbarkeit der Natur verloren.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Küstenschutz werden in dieser Informationsausstellung unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet.

Das Öömrang Hüs ist ein historisches Friesenhaus aus dem 18.Jhd. Das Gebäude wird als Heimatmuseum genutzt und ist mit etwa 10.000 Besuchern die bedeutendste kulturhistorische Einrichtung auf Amrum.
Im Rahmen des Projektes soll ein Nebengebäude geschaffen werden. Dieses Nebengebäude ist notwendig, um die Ausstellungsmöglichkeiten im Öömrang Hüs zu verbessern und einen neuen Arbeits- und Archivierungsraum zu schaffen. In Zukunft soll dann das gesamte Öömrang Hüs der Öffentlichkeit als Heimatmuseum zur Verfügung stehen.

Die Gemeinde Pellworm weist modellhaft eine sehr weit entwickelte Energieversorgung aus regenerativen Energien auf. Die Arbeit an diesem Thema beschäftigt schon seit Jahrzehnten die örtlichen Gremien und Gruppierungen. Ein Energiekonzept besteht seit 1996, wurde aber nicht fortgeschrieben. Auf diesem Sektor wollen wir uns weiter entwickeln.

Bei dem Projekt Badestraße 111 geht es darum, aus dem im städtischen Eigentum befindliche Gebäude der ehemaligen Kurverwaltung Südstrand in exponierter Lage direkt am Wattenmeer eine zusätzliche touristische Attraktion im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu schaffen, die die Themenbereiche Nationalpark Wattenmeer, Meeres-und Klimaschutz, regenerative Energien sowie den Inselnaturschutz sinnvoll verknüpft und öffentlich darbietet.